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Jenny Wullich

Die KI baut mit. Gedacht wird hier.

Ich habe meine erste Website komplett mit Claude gebaut, drei Wochen lang, als Versuch. Auf achtzig Prozent war ich erstaunlich schnell. Die letzten zwanzig haben gedauert. Was ich dabei gelernt habe, steckt heute in jedem Projekt, das ich so umsetze.

Worauf du dich verlassen kannst

Das Denken gebe ich nicht ab

Die KI ist bei mir das Werkzeug für die Umsetzung, nicht für die Idee. Struktur, Gestaltung und Texte kommen von mir. Wer das anders macht, bekommt eine Seite, die aussieht und klingt wie tausend andere.

Ausprobieren statt beschreiben

Normalerweise gebe ich ein Briefing in die Programmierung und warte. Hier sehe ich sofort, was entsteht, und kann umsteuern, solange es noch billig ist. Das merkt man dem Ergebnis an.

Reines HTML, nichts zu warten

Kein Redaktionssystem, kein Login, meist keine Cookies. Nichts, was aktualisiert werden muss, und wenig, was angegriffen werden kann. Diese Seite hier ist genau so gebaut.

Was sich dadurch wirklich ändert

Der größte Gewinn ist nicht die Geschwindigkeit. Es ist die gestalterische Freiheit.

Seit vierzehn Jahren gestalte ich, und ich gehöre zu den Leuten, die ihre Idee genau so haben wollen, wie sie im Kopf aussieht. Nicht ungefähr. Mit einem Baukasten geht das nicht, dort endet die Gestaltung dort, wo die Vorlage endet. Mit klassischer Entwicklung geht es, kostet aber entsprechend. Auf diesem Weg kann ich mit kleinem Budget frei arbeiten, und das ist neu.

Dazu kommt etwas, womit ich nicht gerechnet hatte. Während die Maschine an einer Aufgabe sitzt, entstehen kurze Pausen. Die lassen sich nutzen. Und ich muss ein kompliziertes Problem nicht mehr vollständig im Kopf behalten, während ich daran arbeite. Das klingt nach einer Kleinigkeit und ist in Wahrheit der Unterschied zwischen einem guten und einem zähen Arbeitstag.

Wofür sich das eignet

Auftritte mit eigener Handschrift

Wenn du etwas willst, das nicht nach Vorlage aussieht. Genau hier spielt der Weg seine Stärke aus.

Seiten, die selten wechseln

Eine Handvoll Unterseiten, die sich zweimal im Jahr ändern. Dafür braucht niemand ein Redaktionssystem mit allem, was daran hängt.

Entwürfe und Konzepte

Eine Idee schnell sichtbar machen, bevor Geld in die große Umsetzung fließt. Man diskutiert anders, wenn man etwas anschauen kann.

Barrierefreiheit von Anfang an

Ohne System im Hintergrund kontrolliere ich jedes Element selbst. Das macht sauberes, bedienbares Markup einfacher als in mancher Vorlage.

Wo es hakt, ehrlich gesagt

Einen Effekt, den man irgendwo im Netz gesehen hat, baut die KI selten genau nach. Bei jedem Versuch kommt etwas anderes heraus. Es ist wie Würfeln: Man nimmt den besten Treffer und arbeitet von dort weiter.

Dazu dieser Gegensatz, der mich das ganze Projekt über begleitet hat. Dinge, die ich für einfach hielt, haben ewig gedauert. Komplizierte liefen wie von selbst. Darauf kann man sich nicht einstellen, man muss es einplanen.

Und wenn du Inhalte selbst pflegen willst, ist das hier der falsche Weg. Ohne Redaktionssystem änderst du nichts ohne mich. Dann ist WordPress die bessere Wahl, und ich sage dir das vorher.

Den ganzen Bericht mit allem, was schiefging, habe ich aufgeschrieben: KI-generierte Webseiten – shit in, shit out.

Häufige Fragen zu KI im Webdesign

Baut die KI meine Website?

Nein. Die Gestaltung kommt von mir, genauso wie Struktur, Texte und die Entscheidung, was auf welche Seite gehört. Die KI übernimmt das Programmieren, also den Teil, für den ich sonst jemanden beauftrage. Wer das Denken abgibt, bekommt auch genau so eine Website.

Merkt man der fertigen Seite an, dass KI im Spiel war?

Hoffentlich nicht. Generierte Seiten erkennt man an den immer gleichen Bausteinen und an Texten, die nach niemandem klingen. Beides entsteht, wenn man die Vorschläge einfach übernimmt. Ich nehme sie als Ausgangspunkt und gestalte weiter.

Was habe ich als Kunde davon?

Gestalterische Freiheit, die sonst am Budget scheitert. Ohne Baukasten bin ich nicht an fertige Vorlagen gebunden, und weil ich jede Änderung sofort sehe, kann ich ausprobieren statt zu beschreiben und zu warten. Das Ergebnis liegt näher an dem, was wir besprochen haben.

Ist so eine Seite technisch anders?

Ja, und zwar angenehm. Es entsteht reines HTML ohne Redaktionssystem. Dadurch gibt es nichts zu aktualisieren, kaum Angriffsfläche und in der Regel keine Cookies, also auch keinen Zustimmungsbanner. Die Seite, auf der du gerade bist, ist so gebaut.

Und wenn ich Inhalte selbst ändern will?

Dann ist das der falsche Weg. Ohne Redaktionssystem änderst du nichts allein. Für Seiten mit Beiträgen, Stellenanzeigen oder mehreren Redakteuren nehme ich WordPress. Welcher Weg zu dir passt, klären wir vorher, nicht hinterher.

Wo kommt die KI an ihre Grenzen?

Beim Nachbauen. Einen Effekt, den man irgendwo gesehen hat, bekommt sie selten genau so hin, und bei jedem Versuch sieht das Ergebnis anders aus. Merkwürdigerweise gelingen komplizierte Dinge oft leichter als simple. Die letzten zwanzig Prozent eines Projekts sind die zähen.

Wird das günstiger als klassische Entwicklung?

Oft ja, weil der Umweg über eine separate Programmierung entfällt. Aber es wird nicht billig. Die Zeit verschiebt sich von der Umsetzung zur Gestaltung und zur Abstimmung, und genau dort soll sie auch liegen.

Welches System passt zu dir?

WordPress

Wenn du selbst pflegen willst.

  • Beiträge, Stellenanzeigen, Termine selbst ändern
  • Schlank mit GeneratePress, ohne Baukasten
  • Updates nötig, dafür viel Spielraum

Mehr zu WordPress

Joomla!

Wenn es groß wird.

  • Mehrsprachig von Haus aus
  • Viele Redakteure, feine Rechte
  • Entwicklung mit Benjamin aus dem Kernteam

Mehr zu Joomla!

Du bist hier

HTML, handgebaut

Wenn es einfach bleiben soll.

  • Kein System, kein Login, keine Updates
  • Meist kein Cookie-Banner nötig
  • Sehr schnell, kaum angreifbar

Barrierefreiheit ist bei mir kein Zusatz, den man dazubucht. Jeder der drei Wege wird nach WCAG und BFSG gebaut – deshalb steht sie unten in der Tabelle nicht zur Wahl, sondern als Selbstverständlichkeit.

Vergleich der Systeme WordPress, Joomla! und handgebautes HTML
 WordPressJoomla!HTML
Selbst pflegenjajanein
Mehrsprachigmit Zusatzeingebautmöglich
Viele Redakteuregutsehr gutnein
Updates nötigjajanein
Cookie-Bannermeistmeistnein
Angriffsflächemittelmittelsehr klein
Gestaltungsfreiheitgroßgroßvollständig
Laufende KostenHosting + LizenzenHostingnur Hosting
Barrierefrei nach BFSGjajaja

Kurz gesagt: Willst du selbst pflegen, nimm WordPress. Wird es groß und mehrsprachig, Joomla!. Soll es einfach, schnell und wartungsfrei sein, bauen wir von Hand. Welcher Weg zu dir passt, klären wir im ersten Gespräch – und ich sage es dir auch, wenn du weniger brauchst als gedacht.

Jenny Wullich

Neugierig, ob das zu deinem Projekt passt?

Am liebsten unkompliziert in einem Video-Call. Ich sage dir ehrlich, ob dieser Weg sinnvoll ist oder ob du mit etwas anderem besser fährst.

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Quod latet, lucet

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