WordPress, aber ordentlich gebaut.
Die meisten Websites, die ich übernehme, laufen auf WordPress. Und fast immer finde ich dasselbe vor: einen Seitenbaukasten, der ein halbes Megabyte lädt, damit eine Überschrift mittig steht. Dazu zwanzig Erweiterungen, von denen vier dasselbe tun. Es geht auch anders, und zwar ohne dass du dafür auf Komfort verzichten musst.
Worauf du dich verlassen kannst
Schlank statt aufgebläht
Ich arbeite mit GeneratePress und GenerateBlocks, also nah an dem, was WordPress sowieso kann. Der Unterschied zeigt sich später: Wer in fünf Jahren eine Überschrift ändern will, findet eine Überschrift. Und kein Gebilde aus sechs verschachtelten Containern, das beim Anfassen auseinanderfällt.
Barrierefrei nach BFSG
Ich habe Websites gemeinsam mit blinden und sehbehinderten Menschen entwickelt. Dabei habe ich gelernt, dass die meisten Probleme nicht beim Kontrast liegen, sondern in der Reihenfolge. Wenn die Tastatur in einer Seitenleiste hängen bleibt, nützt das schönste Design nichts. Seit 2025 ist das für viele Unternehmen ohnehin Pflicht.
Du kannst selbst ran
Texte und Bilder änderst du im normalen Editor. Ich zeige dir das in einer guten Stunde. Danach rufst du mich an, weil du willst, nicht weil du musst.
Wie ich WordPress aufsetze
Ein GeneratePress Child-Theme als Grundlage, GenerateBlocks für die Inhalte, und sonst so wenig wie möglich. Was WordPress selbst kann, erledigt WordPress.
Das klingt unspektakulär, und das ist es auch. Der Haken an den großen Baukästen ist nämlich nicht, dass sie schlecht wären. Er ist, dass deine Seite von ihnen abhängt. Wird so ein Werkzeug eingestellt oder plötzlich teurer, lässt sich deine Website nur noch schwer bearbeiten. Bei Blöcken aus dem WordPress-Kern passiert das nicht.
Wie nützlich das ist, merkt man an dem Tag, an dem etwas klemmt. Bei einem Praxisprojekt ließ der Hoster keine Erweiterungen per Upload zu, aus Sicherheitsgründen. Was wir brauchten, mussten wir mit Bordmitteln bauen. Bei einer anderen Seite hingen die SEO-Angaben nicht am Inhalt, sondern an der Seite selbst. Beim Tausch der Inhalte blieben sie stehen und passten plötzlich zu nichts mehr. Solche Sachen findet man nur, wenn man hinterher noch einmal nachschaut. Ich schaue nach.
Und dann sind da die Dinge, die vor dem Livegang gern liegen bleiben: Sicherungen, die auch wirklich laufen. Ein Impressum, das stimmt. Formulare, die jemand mit Vorlesesoftware ausfüllen kann.
Was ich übernehme
Neue Website mit WordPress
Struktur, Gestaltung, Technik und auf Wunsch auch die Texte. Am Ende steht eine Seite, mit der du arbeiten kannst, ohne mich zu fragen.
Relaunch einer WordPress-Seite
Deine Seite läuft schon, nur sieht sie nicht mehr nach dir aus. Dann wird die Gestaltung erneuert und der angesammelte Ballast fällt weg. Die Rankings bleiben, wo sie sind.
Umzug von einem anderen System
Von Jimdo, Wix, Typo3 oder einer handgebauten Seite. Wichtig ist, dass die alten Adressen weiterleiten. Sonst schickt Google deine Besucher ins Leere, und das merkt man erst Wochen später.
Barrierefreiheit nachrüsten
Erst prüfen, dann umbauen. Meistens ist weniger nötig, als befürchtet, und fast nie muss die Seite dafür hässlich werden.
Aufräumen und absichern
Sechsundzwanzig Erweiterungen, davon neun seit Jahren ohne Update, und die Sicherung läuft seit März nicht mehr. So sehen viele Seiten aus, die ich übernehme. Das bringe ich in Ordnung, bevor es jemand anderes ausnutzt.
Betreuung danach
Updates, Sicherheit, neue Inhalte und die kleinen Ideen zwischendurch. Einige meiner Kunden sind seit über zehn Jahren dabei. Das ist mir lieber als ein großes Projekt pro Jahr mit wechselnden Gesichtern.
Ausgewählte WordPress-Arbeiten
Wann WordPress – und wann besser nicht
Wenn auf deiner Seite regelmäßig etwas passiert, ist WordPress die richtige Wahl. Eine Personalberaterin, für die ich gebaut habe, veröffentlicht mehrmals im Monat Stellenanzeigen. Dafür braucht sie mich nicht, und genau so soll es sein.
Wenn deine Seite dagegen aus fünf Unterseiten besteht, die sich zweimal im Jahr ändern, wäre WordPress mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Dann baue ich lieber von Hand. Das lädt schneller, braucht keine Updates und kann nicht gehackt werden. Die Seite, auf der du gerade bist, ist so eine.
Und bei wirklich großen Auftritten, mit vielen Sprachen und vielen Redakteuren, ist Joomla! oft besser aufgehoben. Dafür arbeite ich mit Benjamin zusammen, der am Joomla!-Kern mitbaut.
Ich sage dir vorher, was zu dir passt. Auch dann, wenn die Antwort lautet, dass du weniger brauchst als gedacht.
Mehr zu Joomla! · Mehr zum Webdesign · Mehr zur Barrierefreiheit
Häufige Fragen zu WordPress
Warum baust du WordPress ohne Elementor oder Divi?
Weil deine Seite sonst von einem Werkzeug abhängt, das dir nicht gehört. Wird es eingestellt oder teurer, kommst du an deine eigenen Inhalte schwerer heran. Ich nutze GeneratePress und GenerateBlocks, die nah am WordPress-Kern arbeiten. Nebenbei lädt das deutlich weniger Technik mit.
Kann ich die Seite danach selbst pflegen?
Ja, das ist der ganze Sinn. Texte, Bilder und neue Beiträge änderst du im normalen Editor. Ich zeige dir das in einer guten Stunde und bin danach erreichbar, wenn doch etwas klemmt.
Was kostet WordPress laufend?
WordPress selbst ist kostenlos. Dazu kommen Hosting und je nach Projekt ein paar Lizenzen, etwa GeneratePress Premium. Diese Beträge stehen vollständig im Angebot. Ich finde es unverschämt, wenn solche Posten erst nach dem Livegang auftauchen.
Ist WordPress sicher genug?
Wenn es gepflegt wird, ja. Gefährlich wird es durch veraltete Installationen und zu viele Erweiterungen aus unklarer Quelle. Ich halte die Zahl klein, aktualisiere regelmäßig und prüfe, ob die Sicherung tatsächlich läuft. Das ist öfter nicht der Fall, als man denkt.
Kann eine WordPress-Seite barrierefrei sein?
Ja. Das hängt nicht am System, sondern daran, wie gebaut wird: Überschriftenhierarchie, Kontraste, Tastaturbedienung, Alternativtexte. Ich entwickle Websites gemeinsam mit blinden und sehbehinderten Menschen. Das ändert, worauf man achtet.
Du machst doch auch Joomla!. Was ist der Unterschied?
WordPress passt zu den meisten Unternehmensseiten. Joomla! ist stärker, wenn es wirklich groß wird: viele Sprachen, viele Rollen, gewachsene Strukturen. Dafür arbeite ich mit Benjamin aus dem Joomla!-Kernteam zusammen.
Kann man eine bestehende Seite zu WordPress umziehen?
Von fast jedem System, ja. Entscheidend sind die Weiterleitungen: Jede alte Adresse muss auf die passende neue zeigen. Wird das vergessen, fällt die Sichtbarkeit, und man merkt es erst Wochen später.
Erzähl mir von deinem Projekt.
Am liebsten ganz unkompliziert in einem Video-Call. Hier schauen wir in Ruhe, ob WordPress das Richtige für dich ist.
