Barrierefreiheit ist für mich zuerst etwas Menschliches und erst danach etwas Technisches. Ich kann nicht steuern, wie jemand meine Seite wahrnimmt, also lasse ich die Wahl. Diese Seite ist von Hand gebaut, und Zugänglichkeit war von Anfang an mitgedacht, nicht nachträglich draufgesetzt.
Was das hier konkret heißt
- Sauberes, semantisches HTML, das Menü ist auch im Code ein Menü, Überschriften sind echte Überschriften, jeder Inhaltsbereich ist als solcher ausgezeichnet.
- Ganz oben ein Sprunglink direkt zur Navigation, sodass man nicht erst durch alles tabben muss.
- Alles mit der Tastatur bedienbar, wo der Fokus gerade steht, ist deutlich sichtbar, und die Reihenfolge folgt dem, was man sieht.
- Alle Bilder tragen Alternativtexte, Schaltflächen tragen Beschriftungen, die ein Screenreader vorlesen kann.
- Große, gut lesbare Schrift, die sich vergrößern lässt, ohne dass etwas zerbricht.
- Ein Farb- und Kontrastwechsel, falls dir eine Stimmung besser liegt als die andere.
- Kontraste, die ich nicht dem Auge überlasse, sondern durchteste, Farben, die zugänglich aussehen, sind es oft nicht, und umgekehrt.
- Keine Cookies, kein Tracking, kein Login, reines HTML. Das ist nicht nur ruhig im Umgang, sondern auch sicher.
Die ruhige Variante
Auf der Seite liegen einige leuchtende Effekte. Sie sehen schön aus, sind aber für Menschen, die schlecht sehen, nicht ideal. Darum gibt es einen Schalter, „Zauberwelt an/aus", und dahinter steckt kein Notbehelf, sondern eine eigene, ruhige Variante: klar getrennte Bereiche, nichts flirrt, nichts blendet. Und niemand muss dafür erst auf der flirrenden Version landen und dann nach dem Schalter suchen: Wer im eigenen System oder Browser hinterlegt hat, dass Bewegung reduziert werden soll, bekommt die ruhige Variante automatisch. Die Seite liest diese Einstellung schon aus, bevor überhaupt etwas gerendert wird, sie startet also gleich ruhig. Deine Wahl wird gemerkt und gilt auf allen Seiten.
Für wen das gedacht ist
Für sehr viel mehr Menschen, als die meisten vermuten: für blinde und sehbehinderte Menschen, für gehörlose und schwerhörige, für Menschen, die keine Maus bedienen können, für kognitive oder neurologische Themen, von Legasthenie über ADHS bis zum altersbedingten Nachlassen. Aber auch für den gebrochenen Arm, die laute U-Bahn ohne Untertitel, das grelle Sonnenlicht auf dem Display. Eine Faustregel bringt es auf den Punkt: Barrierefreiheit ist für alle hilfreich, für etwa ein Drittel notwendig und für rund ein Zehntel unverzichtbar, und eine vorübergehende Einschränkung erwischt früher oder später jeden.
Ehrlich gesagt
Eine Stelle ist bewusst verspielt: das animierte Sternbild im Logbuch lässt sich mit der Maus drehen. In der ruhigen Variante wird daraus eine schlichte, vollständig per Tastatur bedienbare Liste derselben Beiträge, niemand bleibt also außen vor. Ich lerne hier ständig dazu und mache die Seite Stück für Stück zugänglicher. Wenn dir etwas auffällt, das hakt, ist das kein Vorwurf, sondern das wertvollste Feedback, das ich bekommen kann.
Sag mir, wo's hakt
Kommst du irgendwo nicht weiter oder ist etwas schwer zu bedienen? Schreib mir einfach, ich kümmere mich darum:
flaschenpost(at)jenny-wullich.de
+49 89 215 397 26
Ich orientiere mich an den anerkannten Richtlinien (WCAG), ohne eine förmliche Konformität zu behaupten, diese Seite wächst weiter. Stand: Juni 2026.
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