Relaunch ohne Rankingverlust: der neue Auftritt von Verena Schiffer

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Jenny Wullich

Verena Schiffer betreibt in München eine Personalberatung für Assistenz & Office Professionals. Ihre Website war inhaltlich und suchmaschinenseitig gut aufgestellt, blieb in der Wirkung aber hinter dem zurück, was Verena Schiffer im Markt leistet. Sie hat das früh erkannt und sich bewusst für ein Redesign statt für weitere Einzelkorrekturen entschieden. Ich habe die Seite gestalterisch neu aufgebaut, die vorhandene SEO-Struktur bewusst unangetastet gelassen und parallel das Logo überarbeitet. Das Ergebnis ist ein Relaunch, der die Wertigkeit der Marke hebt, zwei technische Altlasten im Seitenaufbau beseitigt und die Rankings der Seite nicht gefährdet. Die Wirkung auf Anfragen und Conversion wird jetzt über die kommenden Monate beobachtet.

Kundin Verena Schiffer, Personalberatung für Assistenz & Office Professionals, MünchenAusgangslage Inhaltlich starke, suchmaschinenseitig gepflegte Website, deren Gestaltung nicht mehr zur Marktposition passteLeistung Redesign der Website, Logo-Redesign, Überarbeitung der Bildsprache, technische Korrekturen im SeitenaufbauSystem WordPress mit GeneratePress Child-Theme, GenerateBlocks, Rank Math SEOBeteiligte Verena Schiffer (Briefing, Inhalte, Entscheidungen), Jenny Wullich (Konzeption, Webdesign, Logo-Redesign), Ramona Kuchenbaur (Suchmaschinenoptimierung)Ergebnis Einheitliches Markenbild über Website und Logo, saubere Überschriftenstruktur, automatisch gepflegte Blogbereiche, SEO-Struktur unverändert
Der neue Webauftritt von Verena Schiffer auf mehreren Geräten, mit Serifenüberschriften und ruhiger Bildsprache
Der neue Auftritt: Serifen in den Überschriften, ruhige Flächen, abgestimmte Bildformate.

Ausgangslage

Verena Schiffer vermittelt seit 2004 Assistenzen in das Top-Management, über 350 Positionen hat sie in dieser Zeit besetzt. Zu ihrer Kundschaft gehören Geschäftsführerinnen und C-Level-Führungskräfte, dazu Assistenzen, die den nächsten Karriereschritt suchen. In diesem Marktsegment entscheidet der erste Eindruck mit: Wer Vertrauen in Personalfragen aufbauen will, muss selbst seriös und hochwertig auftreten.

Die bestehende Website hatte Verena Schiffer über Jahre konsequent weiterentwickelt. Inhaltlich war sie reich, und in die Suchmaschinenoptimierung war viel sorgfältige Arbeit geflossen, mit messbarem Erfolg. Was nicht mehr passte, war die Wirkung: Die Seite trat zurückhaltender auf, als es die Position von Verena Schiffer im Markt rechtfertigt.

Das selbst zu sehen und den Schritt zu einem Redesign zu gehen, statt weiter an einzelnen Stellen zu feilen, ist eine Entscheidung, die viele Unternehmerinnen lange vor sich herschieben. Verena Schiffer hat sie klar getroffen und mit einem präzisen Briefing hinterlegt: mehr Wertigkeit, mehr Ruhe, die vorhandene Sichtbarkeit unangetastet.

Was ich vorgefunden habe

Die Seite war technisch solide. Zwei Konstruktionen aus früheren Umbauten machten die Pflege aber unnötig mühsam, und das war kein Versäumnis der Kundin, sondern eine Folge gewachsener Strukturen.

Zwei H1-Überschriften pro Seite

Der Kopfbereich war für Desktop und für Mobilgeräte getrennt aufgebaut, beide Varianten standen gleichzeitig im Quelltext und wurden je nach Bildschirmbreite ein- oder ausgeblendet. Damit eine Seite auf beiden Geräten eine Hauptüberschrift zeigt, brauchte es zwei H1-Elemente. Für Suchmaschinen ist das eine unscharfe Signallage, für Vorlesesoftware eine doppelte Ansage.

Blogbeiträge von Hand

Die Blogvorschau auf der Startseite war fest eingebaut. Veröffentlichte Verena Schiffer einen neuen Beitrag, erschien er dort nicht automatisch, sondern musste nachgetragen werden. Ein Aufwand, der bei jedem Beitrag erneut anfällt und im Tagesgeschäft gern liegen bleibt.

Dazu kam die Bildsprache. Verena Schiffer verfügt über ausgesprochen gute Fotos, sie waren nur unterschiedlich beschnitten und eingesetzt, sodass ihr Potenzial nicht zur Geltung kam.

Vorgehen und Rollenverteilung

Ich habe zuerst eine gestalterische Basis entwickelt: Typografie, Farbsystem, Abstandsraster, Bildformate und Gliederung der Abschnitte. Diese Basis wurde an der Startseite durchgespielt und von dort auf die weiteren Seiten übertragen. So entsteht ein Aufbau, der sich wiederholt, statt auf jeder Seite neu erfunden zu werden.

Jenny Wullich verantwortet Konzeption, Webdesign, Bildsprache und das Logo-Redesign. Ramona Kuchenbaur betreut die Suchmaschinenoptimierung und hat die Entwürfe inhaltlich geprüft, bevor sie live gingen. Verena Schiffer hat Inhalte beigesteuert und entschieden, dazu jede Zwischenstufe angesehen.

Gearbeitet wurde nicht an der laufenden Website, sondern auf separaten Entwurfsseiten im selben WordPress. Startseite und Unternehmensseite entstanden als eigene Entwürfe, die nur intern sichtbar waren. Die Live-Seite lief unverändert weiter, bis Verena Schiffer freigegeben hat. Erst dann wurden die Inhalte in einem Schritt getauscht, abgesichert durch eine vollständige Sicherung von Dateien und Datenbank.

Warum die SEO-Struktur unangetastet blieb

Die wichtigste Entscheidung im Projekt war eine Nicht-Entscheidung: Wir haben die vorhandene Suchmaschinenoptimierung nicht neu aufgesetzt. URLs und Seitenstruktur blieben, ebenso die inhaltliche Ausrichtung der einzelnen Seiten. Verändert wurde die Darstellung.

Das ist der Punkt, an dem viele Relaunches Sichtbarkeit verlieren. Wird gleichzeitig die Optik erneuert und das Keyword-Set neu sortiert, lässt sich hinterher nicht mehr sagen, welche Veränderung welchen Effekt hatte. Fällt die Sichtbarkeit, sucht man im Nebel. Indem die inhaltliche und strukturelle Seite stabil blieb, ist die Gestaltung die einzige nennenswerte Variable. Verändern sich die Zahlen jetzt, ist die Ursache zuordenbar.

Die beiden technischen Korrekturen, eine eindeutige H1 und die automatisch befüllte Blogvorschau, verbessern die Signallage zusätzlich, ohne in die inhaltliche Ausrichtung einzugreifen.

Typografie: bewusst Serifen, bewusst edel

Für die Schrift fiel die Entscheidung auf eine Serifenschrift in den Überschriften, kombiniert mit einer ruhigen Grotesk im Fließtext. Das trägt die Anmutung, um die es Verena Schiffer ging: ein Auftritt, der mit Beständigkeit und Qualität arbeitet statt mit Tempo und Lautstärke.

Diese Wahl ist eine gestalterische Festlegung zugunsten der Markenwirkung. Ein Ausbau nach den Kriterien barrierefreien Webdesigns war in diesem Projekt ausdrücklich kein Ziel, und das aus gutem Grund: Verena Schiffers Kundschaft entscheidet stark über Anmutung, und ein auf Barrierefreiheit optimierter Auftritt folgt anderen Regeln bei Schriftwahl und Kontrastwerten, auch beim Bildeinsatz. Beides gleichzeitig zu wollen führt zu einem Kompromiss, der niemandem dient. Grundlagen, die ohnehin zu einer sauberen Seite gehören, sind trotzdem umgesetzt: eine eindeutige Hauptüberschrift je Seite, eine logische Überschriftenhierarchie, beschriftete Bedienelemente und Alternativtexte für Bilder.

Bildsprache

Die Fotos wurden auf einheitliche Formate gebracht und so ausgerichtet, dass der Bildschwerpunkt sitzt. Ein Beispiel aus dem Projekt: Das Beitragsbild eines Blogartikels zeigte Verena Schiffer im Querformat, dargestellt wurde es im Hochformat. Der Zuschnitt griff standardmäßig mittig, wodurch sie außerhalb der Achse saß. Statt das Foto neu zu beschneiden und damit die Datei zu verändern, haben wir die Bildposition für genau dieses Motiv festgelegt. Das Bild bleibt in der Mediathek unverändert, die Darstellung sitzt.

Solche Kleinigkeiten fallen einzeln nicht auf. In Summe entscheiden sie darüber, ob eine Seite ruhig und zusammengehörig wirkt.

Pflegbarkeit: Stellenanzeigen, die Verena Schiffer selbst steuert

Verena Schiffer veröffentlicht ihre Stellenanzeigen selbst, mehrmals im Monat. Deshalb wurde die Jobbörse so umgebaut, dass sie ohne Hilfe von außen funktioniert: Aufgaben, Profil und Benefits sind echte Listen, die sich mit der Eingabetaste fortsetzen lassen. Branche, Standort und Umfang werden einmal im Kopf der Anzeige eingetragen und erscheinen automatisch in der Übersicht. Die Sortierung folgt dem Veröffentlichungsdatum. Was früher Rückfragen auslöste, erledigt sie heute in wenigen Minuten.

Verlauf, auch die zähen Stellen

Der Weg war nicht in jedem Schritt geradlinig, und das gehört zu einem ehrlichen Projektbericht dazu.

Die Gestaltungsbasis stand früh und wurde schnell abgenommen. Länger gedauert hat die Feinabstimmung am Logo. Nachdem das neue Logo stand, ging es um die Frage, wie groß es im Kopfbereich erscheinen soll, ob die Unterzeile „Executive Assistant Recruiting“ mitläuft und wie sich das Ganze auf dem Handy verhält. Wir haben mehrere Varianten gegenübergestellt, jeweils als echter Screenshot aus der laufenden Seite statt als Beschreibung. Nach dem Vergleich entschied sich Verena Schiffer gegen die Unterzeile im Kopfbereich, weil das Logo ohne sie klarer wirkt. Diese Schleife war kein Umweg: Erst der direkte Vergleich hat die Entscheidung belastbar gemacht.

Eine zweite Stelle betraf die Abstände am Logoband mit den Referenzlogos. Hier war mehrfach nachzujustieren, bis die Trennung zu den Nachbarabschnitten saß. Auch das lief über Zwischenstände mit konkreten Zahlen statt über Geschmacksdiskussionen.

Offen geblieben ist nach dem Seitentausch ein Punkt, der nachgezogen werden muss: Die Meta-Angaben von Rank Math hängen in WordPress an der Seite, nicht am Inhalt. Beim Tausch der Inhalte sind sie deshalb an Ort und Stelle geblieben und passen nicht mehr zum jeweiligen Text. Das ist bekannt, benannt und wird mit Ramona Kuchenbaur abgestimmt.

Der Anteil von Verena Schiffer

Dieses Projekt lebt von der Klarheit der Kundin. Verena Schiffer berät seit über zwanzig Jahren Geschäftsführungen bei der Besetzung von Schlüsselpositionen, und genau diese Entscheidungsstärke hat sie in ihr eigenes Projekt eingebracht. Verena Schiffer wusste genau, welche Wirkung sie braucht, und konnte das auch benennen, nicht nur in Adjektiven, sondern an konkreten Stellen. Sie hat zügig entschieden, auch gegen eigene frühere Vorlieben, und jede Zwischenstufe wirklich angesehen statt nur durchgewinkt. Dass sie zusätzlich Fotos und Referenzen bereitgestellt hat, die zum angestrebten Niveau passen, hat die gestalterische Arbeit erheblich erleichtert.

Besonders wertvoll war ihre Rückmeldung zum Logo. Dass sie nach dem Vergleich klar sagen konnte, welche Variante sie trägt, hat die Marke an dieser Stelle schärfer gemacht.

Ergebnis

Die Website von Verena Schiffer tritt heute als zusammenhängendes Bild auf. Logo, Typografie, Farbführung und Bildsprache greifen ineinander, der Auftritt entspricht der Position, die sie im Markt tatsächlich einnimmt.

Konkret steht nach dem Relaunch:

  • Ein überarbeitetes Logo samt Signet und Favicon, dazu abgestimmte Varianten für Kopfbereich, Scroll-Zustand und Mobilgeräte
  • Eine eindeutige H1 pro Seite, der Kopfbereich bricht auf allen Bildschirmgrößen aus einer einzigen Überschrift sauber um
  • Blogbeiträge, die automatisch in die Vorschaubereiche einlaufen, ohne Nachpflege nach jeder Veröffentlichung
  • Eine unveränderte URL- und Seitenstruktur, sodass die aufgebaute Sichtbarkeit nicht zur Disposition stand

Belastbare Conversion-Zahlen gibt es zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht, dafür ist der Relaunch zu frisch. Genau deshalb wurde so vorgegangen: Weil die inhaltliche Grundlage unverändert blieb, lässt sich die Entwicklung der nächsten Monate der Gestaltung zuordnen. Die Zahlen werden beobachtet.

Die Rückmeldung der Kundin steht schon fest. Verena Schiffer erkennt sich in ihrer Seite wieder, und ihr Urteil hat Gewicht: Sie beurteilt beruflich täglich, ob Auftritt und Substanz zusammenpassen.

Einordnung: Webdesign oder Rebranding?

Angefangen hat das Projekt als Redesign einer Website. Geworden ist es mehr. Mit der Überarbeitung des Logos, der Festlegung der Typografie und der Neuordnung der Bildsprache liegt am Ende ein Markenauftritt vor, der über die Website hinaus trägt. Wer heute eine Visitenkarte oder eine Angebotsvorlage aus diesen Vorgaben ableitet, bekommt ein Bild aus einem Guss.

Für Projekte dieser Art ist das oft der sinnvollere Zuschnitt. Eine Website lässt sich schwer hochwertig gestalten, wenn das Logo aus einer anderen Zeit stammt. Beides zusammen anzufassen spart die zweite Runde.

Häufige Fragen zum Website-Relaunch

Verliert eine Website beim Relaunch ihre Google-Rankings?

Nicht zwangsläufig. Rankings geraten in Gefahr, wenn sich URLs oder Seitenstruktur ändern, ebenso bei einer neuen inhaltlichen Ausrichtung. Bleibt all das bestehen und wird ausschließlich die Gestaltung erneuert, ist das Risiko gering. Im Projekt für Verena Schiffer wurden URLs und Seitenaufbau bewusst nicht angefasst, ebenso wenig die Keyword-Ausrichtung.

Was ist der Unterschied zwischen Redesign und Relaunch?

Ein Redesign verändert die Gestaltung einer bestehenden Website, während Struktur und Inhalte erhalten bleiben. Ein Relaunch meint im Sprachgebrauch meist den größeren Umbau mit neuer Struktur und neuen Inhalten, häufig auch mit neuem System. Die Übergänge sind fließend, entscheidend ist, wie viele Stellschrauben gleichzeitig bewegt werden.

Muss die Suchmaschinenoptimierung bei einem Redesign neu gemacht werden?

Nein. Wenn die vorhandene Optimierung inhaltlich trägt, ist es sinnvoller, sie zu erhalten und die Gestaltung getrennt zu behandeln. So bleibt nachvollziehbar, welche Veränderung welchen Effekt hat. Eine neue Keyword-Strategie ist ein eigenes Projekt und sollte nicht im selben Schritt mitlaufen.

Wie lange dauert ein Redesign einer bestehenden Website?

Das hängt am Umfang und an der Entscheidungsgeschwindigkeit. Für Verena Schiffer lag zwischen dem ersten Entwurf und dem Livegang der überarbeiteten Startseite und Unternehmensseite ein Zeitraum von rund vier Wochen, inklusive Logo-Redesign und mehrerer Abstimmungsrunden.

Kann man Website und Logo gleichzeitig überarbeiten?

Ja, und oft ist das der bessere Weg. Ein neues Logo verlangt ohnehin, die Gestaltung der Website daran anzupassen. Beides in einem Projekt zu bearbeiten erspart eine zweite Umbaurunde und sorgt dafür, dass Schrift und Farbe zur Bildsprache passen.

Was kostet ein Website-Redesign?

Der Aufwand hängt an der Anzahl der Seiten und am Zustand des bestehenden Systems, dazu daran, wie viel Gestaltung neu entwickelt werden muss. Sinnvoll ist eine Einschätzung nach einem Blick auf die vorhandene Seite, weil erst dann sichtbar wird, was übernommen werden kann und was neu aufgebaut werden muss.

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