Ein Rätsel, das man wirklich läuft – durch eine echte Stadt, mit einer Karte, die sich anfühlt wie ein echter Schatz. Das war die Idee. Und Rothenburg war der einzige Ort, an dem ich sie machen wollte.
Die Idee
Ich wollte eine Rätseltour bauen, die nicht im Digitalen verschwindet, sondern draußen stattfindet – eine Schnitzeljagd durch eine echte Stadt, auf einer Karte, die aussieht wie eine echte Schatzkarte. Rothenburg stand für mich nie zur Debatte: die gut erhaltenen Stadtmauern, der mittelalterliche Charme, diese Geschichte an jeder Ecke – ich liebe diese Stadt. Also habe ich einfach dort angerufen und gefragt, ob wir so etwas zusammen aufziehen wollen. Die Freude war groß – endlich mal ein Projekt zum Anfassen, nicht nur auf dem Bildschirm.
Die Stadt als Spielfeld
Den Schlüssel dazu hatte Lothar Schmidt, der die Geschichte Rothenburgs in- und auswendig kennt. Mit ihm und meinem Bruder Daniel bin ich die ganze Altstadt abgelaufen, Ecke für Ecke. Ich habe den gesamten Stadtgrundriss gezeichnet und als Schatzkarte gestaltet – und daraus, mit allem, was Lothar mir erzählt hat, die Rätsel entwickelt. Aus der Zusammenarbeit ist eine Freundschaft geworden, die bis heute hält.
Karte & Siegel
Die Karte habe ich drucken lassen und dazu ein eigenes Siegel entworfen und anfertigen lassen. Jede einzelne Karte habe ich von Hand gesiegelt. Verkauft wurde »Chronicles of Rothenburg« über das Tourismusbüro der Stadt. Es steckt unfassbar viel Arbeit und Herzblut darin – aber vor allem ganz viel Freude. Ein Projekt, das mich zurück zu meinen Wurzeln gebracht hat: Mittelalter, Historie, mit der Hand gemacht.
Eindrücke
In Zusammenarbeit mit dem Rothenburg-Tourismus ↗ · vorgestellt auf Rothenburg.de ↗ · Presse: »Neue Schatzsuche« in ROTOUR 3/24 ↗















