Die meisten sehen Barrierefreiheit als Kostenpunkt. Dabei ist sie einer der stärksten Wachstumshebel, die ich kenne. Hier kommt, was sie deinem Unternehmen wirklich bringt, jenseits der Pflicht.
Mehr Reichweite. In Deutschland leben fast acht Millionen Menschen mit einer anerkannten Schwerbehinderung, dazu ältere Menschen und alle mit vorübergehenden Einschränkungen. Wer barrierefrei baut, vergrößert seinen Kreis, statt ihn kleiner zu machen. Die größere Zielgruppe ist für mich das stärkste Argument überhaupt.
Ein offener Markt. Nach einer Untersuchung von Aktion Mensch und Google von 2023 sind vier von fünf der meistbesuchten Online-Shops in Deutschland nicht barrierefrei. Wer es wirklich umsetzt, ist also nicht eine:r von vielen, sondern eher die Ausnahme, und hebt sich genau dadurch ab.
Bessere Auffindbarkeit. Sauberes, semantisches HTML ist genau das, was Suchmaschinen und die KI-Suche gut lesen können. Das heißt: mehr Sichtbarkeit, weniger Absprünge, mehr Anfragen, und oft auch weniger Rückfragen im Support.
Professioneller Eindruck, weniger Reibung. Eine zugängliche Seite wird als professionell wahrgenommen, niemand beschwert sich über die Bedienung. Gerade Bereiche mit älterer Kundschaft, eine Arztpraxis oder ein Fahrdienst, gewinnen Menschen, die sonst abspringen, besonders wenn auch die Online-Terminbuchung wirklich barrierefrei ist.
Vorsprung bei Ausschreibungen. Bei öffentlichen Ausschreibungen wird Barrierefreiheit immer häufiger zur Bedingung. Wer sie nicht erfüllt, fällt aus dem Rennen, wer sie mitbringt, ist im Vorteil.
Weniger vergleichbar. Wer Zugänglichkeit von sich aus anbietet, hebt sich von den schnell hingestellten Baukasten-Seiten ab, ist schwerer vergleichbar und kann sich auch preislich anders einordnen.
Günstiger von Anfang an. Barrierefreiheit gleich mitzudenken ist deutlich günstiger, als später alles umzubauen. Und seit dem 28. Juni 2025 ist sie über das BFSG für viele ohnehin Pflicht, das kommt fast nur noch obendrauf.
Kurz: Barrierefreiheit ist kein Kostenpunkt, sondern ein Wachstumshebel, der allen nutzt, deinen Kund:innen und dir. Wie ich das praktisch umsetze, steht auf meiner Seite zum barrierefreien Webdesign.
Most people see accessibility as a cost. Yet it’s one of the strongest growth levers I know. Here’s what it really brings your business, beyond the obligation.
More reach. In Germany, almost eight million people live with a recognised severe disability, plus older people and everyone with temporary limitations. Building accessibly widens your circle instead of shrinking it. The larger audience is, for me, the strongest argument of all.
An open market. According to a 2023 study by Aktion Mensch and Google, four out of five of Germany’s most-visited online shops aren’t accessible. So anyone who really implements it isn’t one of many, but the exception, and stands out precisely because of it.
Better findability. Clean, semantic HTML is exactly what search engines and AI search read well. That means more visibility, fewer bounces, more enquiries, and often fewer support questions too.
Professional impression, less friction. An accessible site is perceived as professional, nobody complains about the handling. Especially areas with older clientele, a doctor’s practice or a transport service, win over people who would otherwise drop off, particularly when the online booking is genuinely accessible too.
An edge in tenders. In public tenders, accessibility is increasingly a requirement. Those who don’t meet it are out of the running; those who bring it have the advantage.
Harder to compare. Anyone who offers accessibility of their own accord stands out from the quickly-assembled site-builder pages, is harder to compare and can position themselves differently on price.
Cheaper from the start. Building accessibility in from the outset is far cheaper than rebuilding later. And since 28 June 2025 it’s mandatory for many via the BFSG anyway, that almost just comes on top.
In short: accessibility isn’t a cost, it’s a growth lever that benefits everyone, your customers and you. How I put it into practice is on my page about accessible web design.
